Autor: msandner

Kilian Schön gewinnt den StimulART-WettbewerbKilian Schön gewinnt den StimulART-Wettbewerb

Das Unternehmen ist einzigartig, bietet auf einfallsreiche Weise seine Dienstleistungen an und bezieht Kunden kreativ mit ein: Diese Bestätigung hat jetzt der Amberger Chocolatier, Patissier und Koch Kilian Schön erhalten, der mit seiner Kombination aus Eventlocation, Cateringservice, Chocolaterie und Konditorei von StimulART ausgezeichnet worden ist.

Schön belegte für seine ausgezeichneten Gestaltungsideen Platz eins beim Wettbewerb „Wirtschaft kreativ – zeigen Sie uns Ihren kreativen USP“, der vom Projektbüro im vergangenen Jahr ausgelobt worden war.

Gemeinsam mit dem zweiten Preisträger Konstantin Schatz bekam Kilian Schön jetzt sein Preisgeld in Höhe von 300 Euro sowie eine Urkunde überreicht. Schatz hatte die Jury mit seinem Projekt „Kunst im Hotel“ überzeugen können, in dessen Rahmen die Zimmer des von ihm geführten Hotels von Amberger Künstlerinnen und Künstlern ausgestaltet werden. Er erhielt dafür 200 Euro. Platz drei und 100 Euro gingen an Tom Scheimer und seine Firma freiraum für ihr modulares Tiny-House-System Zinipi, das zu 100 Prozent aus Holz hergestellt ist und auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zugeschnitten werden kann.

Oberbürgermeister Michael Cerny nahm die Gelegenheit zum einen zum Anlass, den Preisträgern ganz herzlich zu gratulieren – zu ihrem Preis ebenso wie zu den kreativen Ideen und Projekten, die sie umgesetzt und damit den Grundstein für dieses positive Abschneiden gelegt haben. Er erinnerte aber auch an den Erfolg des Projekts StimulART, das bei dieser Verleihung durch Kulturamtsleiter Reiner Volkert, Projektleiter Florian Gröninger sowie dessen Mitarbeiterin Denise Sennewald-Dundek vertreten war. Dank der EU-geförderten Maßnahme sei es gelungen, dass „inzwischen viel mehr Leute wissen, wie viele Menschen bei uns in der Region im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig sind“.

Diese Entwicklung sei sehr wichtig für das Image der Kreativen, betonte der Amberger Oberbürgermeister und bedankte sich sowohl bei all Jenen, die der Kultur- und Kreativwirtschaft zugehörig sind, als auch bei den Verantwortlichen von StimulART. Die Preisträger Kilian Schön und Konstantin Schatz verrieten in ihrer jeweiligen Dankesrede, dass sie sich auf dieser Anerkennung keineswegs ausruhen werden und bereits dabei sind, neue Pläne zu schmieden und weitere Vorhaben umzusetzen. Man darf also gespannt sein, was sie sich einfallen lassen, um das Potenzial der heimischen Wirtschaftsbetriebe auch künftig eindrucksvoll zu demonstrieren.

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StimulART - Verbesserung der Kultur- und Kreativwirtschaft in mittelgroßen Städte zur Steigerung ihre Wettbewerbsfähigkeit

Das Hauptziel von StimulART ist die Verbesserung der Kultur und Kreativwirtschaft in mittelgroßen mitteleuropäischen Städten, die Stärkung der Produktion und hochwertiger Dienstleistungen sowie die Schaffung neuer Möglichkeiten für qualifizierte Fachkräfte durch maßgeschneiderten Kapazitätsaufbau sowie durch Strategie- und Know-how-Entwicklung.

Projektpartner der Stadt Amberg sind die Stadt Jászberény (Projektleitung als Lead Partner) und Jászkerület Non-profit Ltd. in Ungarn, die Gemeinde Kamnik und das Institut für Tourismus, Sport und Kultur in Kamnik in Slowenien, die Stadt Vittorio Veneto und Bclever srls aus Italien sowie die Universität Regensburg und die Stadt Naumburg an der Saale, Deutschland.

Bei StimulART handelt es sich um ein Projekt, das von der Europäischen Union über das Programm Interreg Central Europe, Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EDRF), finanziert wird. Es wurde am 1. April 2019 gestartet und hat eine Laufzeit von 36 Monaten sowie ein Gesamtbudget in Höhe von 2,52 Millionen Euro.

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“Wir bieten euch eine Bühne” – Junge Musiker:innen kommen beim Oberpfalztag groß raus“Wir bieten euch eine Bühne” – Junge Musiker:innen kommen beim Oberpfalztag groß raus

Innovation und Kreativität sollen beim ersten Oberpfalztag am 14./15. Mai in Amberg nicht nur erlebbar, sondern auch hörbar sein. Das Oberpfalz Marketing hat daher am Sonntagnachmittag die große Bühne auf dem Campus der OTH Amberg-Weiden drei Stunden lang ausschließlich für Nachwuchsbands und noch unbekannte Solomusiker:innen aus der Region reserviert. Wer dort auftreten darf, entscheidet sich in einem Wettbewerb.

Der Oberpfalztag steht ganz im Zeichen der Innovation – auf dem Campus der OTH Amberg-Weiden will der Oberpfalz Marketing e.V. zeigen, wie modern, kreativ und innovativ die Region ist. Das soll am 14. und 14. Mai 2022 auch beim musikalischen Bühnenprogramm zu sehen, vor allem aber zu hören sein. Deswegen werden auch bislang noch eher unbekannte Bands/Musiker:innen aus der Oberpfalz die Chance bekommen, sich an diesen Tagen vor einem großen Publikum zu präsentieren.

Insgesamt drei Stunden haben die Organisator:innen die Bühne am Sonntagnachmittag für noch unbekanntere Musiker:innen reserviert. Geplant ist ein Gig von circa 30 Minuten pro Band/Musiker:in. Außerdem gibt es für den Auftritt eine Gage von je 250 Euro.

Vor dem großen Auftritt kommt jedoch der Wettbewerb: Denn wer es am Ende auf die Bühne schafft, entscheidet das Publikum. Insgesamt werden in den Wochen vor dem Oberpfalztag zehn Bands/Musiker:innen auf der Website www.oberpfalztag.de/newcomer sowie in den Sozialen Netzwerken vorgestellt. Die User:innen haben dann bis Mitte April die Möglichkeit, online abzustimmen, wen sie auf der Bühne sehen wollen. Die drei Bands/Solo-Musiker:innen mit den meisten Stimmen gewinnen einen Gig am 15. Mai 2022 beim überregional beworbenen Oberpfalztag.

Bewerben können sich alle Musiker:innen aus der Oberpfalz, die ein etwa halbstündiges Liveprogramm mit eigenen Songs auf die Bühne bringen können. Die Bewerbungsfrist läuft bis 7. Februar 2022.Die Bewerbung ist ganz einfach: Auf www.oberpfalztag.de/newcomer findet sich ein simples Bewerbungsformular, das interessierte Künstler:innen in wenigen Minuten ausfüllen und abschicken können. Wenn möglich, sollten die Bewerber:innen gleich eine Kostprobe ihres Könnens als Audiodatei bzw. als kurzes Video dazupacken, damit die Jury sich einen Eindruck von deren Musik machen kann. In Zusammenarbeit mit dem Popmusikbeauftragten des Bezirks Oberpfalz, Matthias Wagner, wird das Orga-Team des Oberpfalz Marketing e.V. nach Ablauf der Bewerbungsfrist zehn Finalist:innen auswählen, die dann zum Voting antreten.

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Beim ersten Oberpfalztag in Amberg wird die Region in all ihren Facetten erleb- und genießbar. Die moderne Seite der Region soll dabei im Mittelpunkt stehen. Zusammen mit engagierten Oberpfälzer Vereinen, besonderen Initiativen und außergewöhnlichen Kreativen sowie zukunftsorientierten Unternehmen will das Oberpfalz Marketing am 14. und 15. Mai 2022 zwei besondere Festtage auf die Beine stellen. Das zweitägige Event wird auf dem Campus der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden sowie in der Amberger Altstadt stattfinden und dann alle zwei Jahre an einen anderen Ort der Oberpfalz weiterziehen. Hochschule und Stadt Amberg sind neben dem Landkreis Amberg-Sulzbach auch die offiziellen Projektpartner der vom Bayerischen Finanzministerium geförderten Veranstaltung.

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Ab sofort: Impfungen an Wochenenden auch ohne vorherige Terminvereinbarung möglichAb sofort: Impfungen an Wochenenden auch ohne vorherige Terminvereinbarung möglich

Du hast spontan Zeit für eine Impfung, möchtest dich aber vorher nicht registrieren müssen? Dann hat das BRK wir gute Nachrichten! Ab sofort sind in der Impfstation Kennedyschule Amberg und im Impfzentrum Sulzbach-Rosenberg an Wochenenden Impfungen auch ohne vorherige Terminvereinbarung möglich.

Komm einfach Samstag oder Sonntag zwischen 10:30 und 14:30 oder 15:00 und 19:00 Uhr in Amberg oder zwischen 08:00 und 12:00 und 13:00 und 17:00 Uhr in Sulzbach-Rosenberg vorbei – ausreichend Impfstoff ist vorhanden.

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Worüber sich unsere Großväter amüsiertenWorüber sich unsere Großväter amüsierten

Worüber wir lachen und worüber nicht, verrät viel über uns. Der Sinn für Humor ist nicht nur bei den einzelnen Menschen sehr unterschiedlich, sondern auch über die Zeiten hinweg ständigen Veränderungen unterworfen. Eine Kulturgeschichte des Humors verspricht viele Aufschlüsse über unsere Vorlieben und Abneigungen, über unsere Tabus und Befindlichkeiten. Das zeigt auch die Witzesammlung, die der 2010 verstorbene Journalist und Theaterberater Joachim Kubeng zusammengetragen hat.

Joachim Kubeng. Foto © Familie Kubeng

Die Sammlung ist Teil seines Nachlasses, der dem Stadtarchiv Amberg übergeben wurde und dort aufbewahrt wird. Seine Unterlagen bieten reichhaltiges Material zur Geschichte des Amberger Kulturlebens und insbesondere des Stadttheaters, das nun auf eine Auswertung wartet. In den Beiträgen spiegelt sich aber auch die Persönlichkeit von Joachim Kubeng wider.

Nicht nur auf den Brettern, die die Welt bedeuten, hat ihn der Humor stets begleitet. Jahrzehntelang hat der Kulturliebhaber Witze, Anekdoten und launige Ansprachen aus Zeitungen ausgeschnitten oder nach Hörensagen aufgeschrieben und in einem umfangreichen Ordner abgelegt. Ganze Hundertschaften von Witzen und Anekdoten sind so dem Vergessen entkommen und können nun im Lesesaal des Stadtarchivs Amberg nachgelesen werden.

Diese Tatsache ist umso wertvoller, als der auf der Straße oder in Gesellschaft erzählte Witz nur selten schriftlich festgehalten wird und dadurch kurioserweise zu den bedrohten Kulturgütern zählt. Ganz im Gegensatz zu Komikern wie Heinz Erhardt, Loriot oder Otto Waalkes, die fest in den Erinnerungen vieler Menschen verwurzelt und in verschiedenen Medien überliefert sind. Interessenten und vor allem Interessentinnen wird dennoch so manches Mal das Lachen im Halse stecken bleiben, denn was seinerzeit der Belustigung diente, würde heute oftmals ein „No Go“ darstellen.

Oberbürgermeister Michael Cerny (sitzend) zusammen mit dem Leiter des Stadtarchivs Amberg Dr. Andreas Erb bei der Durchsicht der Witzesammlung, die Joachim Kubeng dem Archiv unter anderem hinterlassen hat. Foto © Susanne Schwab, Stadt Amberg

Darauf machte der Leiter des Stadtarchivs Dr. Andreas Erb zusammen mit Oberbürgermeister Michael Cerny aufmerksam. Dieser war im Archiv vorbeigekommen, um sich über das Vermächtnis von Joachim Kubeng zu informieren. „Dass es sich hier um eine andere Zeit und andere Gepflogenheiten handelt, merkt man am Beispiel des Humors auf sehr subtile Weise“, stellte der Stadtarchivar in diesem Zusammenhang fest. Nichtsdestotrotz war man sich einig, dass auch dieser Teil des Nachlasses ein wichtiges Kulturzeugnis darstellt, das den nachfolgenden Generationen einen wertvollen Eindruck aus dem Leben und Denken dieser Jahre vermittelt.

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Jahresprogramm der StadtgalerieJahresprogramm der Stadtgalerie

„Eine gute Tradition, die wir nicht unterbrechen sollten“, findet Oberbürgermeister Michael Cerny, sind die alljährlich in der Stadtgalerie Alte Feuerwache stattfindende Ausstellungsreihe und zugleich deren Präsentation zu Beginn jedes Jahres. In der Hoffnung, dass sich die Planungen in diesem dritten Coronajahr so weit wie möglich umsetzen lassen, stellten der Amberger OB, Kulturamtsleiter Reiner Volkert und die Leiterin des Stadtmuseums Julia Riß gemeinsam mit Kuratorin Michaela Grammer und Sabine Seberak, Leiterin der Amberger Sparda-Bank-Filiale und damit des geldgebenden Bankinstituts, daher das Programm für 2022 vor.

Was erwartet die Besucher 2022 in der Stadtgalerie Alte Feuerwache Amberg? Eine Antwort auf diese spanndende Frage gaben (von links nach rechts) Kuratorin Michaela Grammer, Museumsleiterin Julia Riß, Oberbürgermeister Michael Cerny, Sparda-Bank-Filialleiterin Sabine Seberak sowie Kulturamtsleiter Reiner Volkert. Foto © Susanne Schwab, Stadt Amberg

Dieses soll inhaltlich genauso zu Ende gehen wie es bereits begonnen hat: Mit der Jahresausstellung der Gruppe Amberger Künstler, die jedes Jahr den Schlusspunkt unter den Ausstellungsreigen setzt und stets bis ins neue Jahr hineinreicht. Außerdem sind in den kommenden Monaten zwei Präsentationen mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Sparda-Bank-Kunstpreises vorgesehen – von 20. Januar bis 20. Februar mit den Exponaten der vier Siegerinnen von 2020, deren Ausstellung um ein Jahr verschoben werden musste, sowie von 30. Juni bis 31. Juli die Werkschau der vier „Neuen“, die die Jury 2021 überzeugen konnten.

Den Ausstellungszeitraum vom 24. Februar bis 27. März wird der junge Künstler Sebastian Rustler mit seinen Druckgrafiken füllen, die er unter dem Titel „bis jetzt“ zusammengefasst hat. Es folgt mit „vor – zurück“ von 14. April bis 12. Juni eine Präsentation der in Cham geborenen und in München sowie Mirskofen bei Landshut lebenden Annegret Hoch, die ebenfalls schon für 2021 vorgesehen war, jedoch aufgrund Corona nicht stattfinden konnte.

Ein ganz besonderes Highlight unter den vielen Höhepunkten stellt freilich die Hommage an Helge Weindler dar, den allzu früh verstorbenen Fotografen, Kameramann und Ehemann von Doris Dörrie, der in Furth im Wald geboren wurde und in Amberg einige Jahre das Erasmus Gymnasium besucht sowie eine Fotografenlehre absolviert hat. Neben Wendlers Aufnahmen, die vom 19. August bis zum 25. September zu sehen sein sollen, werden im Rahmen dessen zwei noch unbekannte Filme von ihm gezeigt. Sowohl bei der Vernissage als auch bei dieser Gelegenheit wird die Witwe und Hauptleihgeberin Doris Dörrie höchstselbst in Amberg erwartet.

Vom 13. Oktober an werden schließlich Kai Klahre und Stefan Schindler eine Gemeinschaftsausstellung bestreiten, wobei mit diesen Künstlern ein Novum in der Stadtgalerie Alte Feuerwache Einzug hält. War es bisher so, dass man hier ausschließlich zeitgenössischen Kunstschaffenden aus Ostbayern ein Forum bot, wird dieser Raum nun auch auf Nürnberg ausgeweitet – das ja mit der Akademie der Bildenden Künste einen klaren künstlerischen Schwerpunkt in der Region aufweisen kann.

Beide Künstler wurden 1981 – der eine in Halle, der andere in Ansbach – geboren und haben an der Akademie ein Studium absolviert. Auch haben sowohl Kai Klahre als auch Stefan Schindler in der mittelfränkischen Metropole ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt gefunden. Während sich Klahre aber vor allem der Malerei widmet, ist für Schindler die Holzbildhauerei sein Material und Metier. Ihre gemeinsame bis 20. November dauernde Präsentation trägt den Titel „Der Klang des Kerns“.

Ebenfalls zum neuen Jahresprogramm gehört natürlich auch erneut der „Sparda-Bank-Kunstpreis“, ein Nachwuchspreis, der sich an Bewerberinnen und Bewerber wendet, die aus dem ostbayerischen Raum stammen und das 30. Lebensjahr bis Bewerbungsschluss noch nicht vollendet haben. Bewerbungen für diesen mit insgesamt 6.000 Euro dotierten Preis – der 1. Preisträger erhält 3.000 Euro, weitere drei Preisträger jeweils 1.000 Euro – werden bis 1. Juni 2022 in digitaler Form unter der Adresse stadtgalerie@amberg.de entgegengenommen. Die vollständigen Rahmenbedingungen können auf der Internetseite des Stadtmuseums unter www.stadtmuseum-amberg.de nachgelesen werden.

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Kein 2G+ in bayerischen RestaurantsKein 2G+ in bayerischen Restaurants

In Bayern bleibt es weiter bei der bestehenden 2G-Regel für die Gastronomie. Der Freistaat übernimmt die 2G+-Regel, die eigentlich bundeseinheitlich gelten sollte, nicht! Das meldet der Bayerische Rundfunk mit Bezug auf Koalitionskreise.

Bei der Bund-Länder-Runde am vergangenen Freitag hatten sich die Ministerpräsidenten eigentlich darauf geeinigt, dass bereits ab 15. Januar in allen gastronomischen Betrieben die 2G+ Regel gellten soll (also Zugang nur geimpft oder genesen und einem aktuellen Testnachweis). Diese Regelung will Bayern nun aber nicht übernehmen. darauf hat sich die Regierungskoalition heute bei ihrer Sitzung geeinigt. Bereits am Freitag hatte Ministerpräsident Söder wohl eine Protokollerklärung an den Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz setzen lassen, dass wurde heute bekannt. Er sagte bereits am Freitag er sei “sehr sehr zurückhaltend” im Bezug auf 2G+ für Restaurants. Ähnlich äußerte sich Gesundheitsminister Holetschek. 

Eine der Begründungen: Bayern hat nach Ansicht der Staatsregierung ohnehin mit der Schließung der Nachtgastronomie und der Sperrstunde ab 22 Uhr die strengste Regelung für die Gastronomie. In der Pressekonferenz wurde aber auch klar: Endgültig ist die heute getroffene nicht – vielmehr will die Staatsregierung die Lage laufend beobachten und Regelungen (wie auch bisher) bei Bedarf nachschärfen.

 

Allerdings verlängerte die Staatsregierung die bereits bestehenden Regelungen für die Gastronomie vorerst nochmals für vier Wochen: Schankwirtschaften, Clubs und Discos bleiben geschlossen, es gilt in den restlichen Betrieben weiterhin 2G und die die Sperrstunde bleibt auf 22 Uhr. Neu geregelt wurde die 2G-Ausnahmeregel für ungeimpfte, aber in der Schule getestete Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Sie dürfen (wie auch Kinder unter 14) dauerhaft in die Gastronomie und in Hotels sowie Sport treiben und musizieren, wenn dort für alle Erwachsenen die 2G-Regel gilt.

Kritik kommt vor allem von Seiten der Kulturwirtschaft: Dort gilt schon seit Wochen 2G+ und eine Limitierung der Zuschauer- bzw. Besucherzahlen. 

Mehr Informationen nach der Pressekonferenz mit Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU), Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) ab 13:00 Uhr!
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Dank für wertvolle EntlastungDank für wertvolle Entlastung

Tatkräftige Unterstützung hat das Klinikum St. Marien Amberg bei der Bewältigung der Corona-Krise von Seiten der Bundeswehr bekommen. Seit Mitte November waren hier Soldaten im Einsatz. Zeit, um Danke zu sagen.

Oberbürgermeister Michael Cerny überreichte ihnen dazu in Würdigung ihrer Verdienste eine Dankesurkunde. „Wir wissen den Einsatz für unser Klinikum sehr zu schätzen. Es hat wieder einmal mehr bewiesen, wie wichtig Zusammenhalt in solch einer schwierigen Situation ist.“

„Die Soldaten waren uns wirklich eine sehr große Hilfe. Die Aufgaben, die sie übernommen haben, waren immer unterstützend und haben unsere Pflegekräfte wirklich entlastet“, bedankt sich auch Pflegedirektorin Kerstin Wittmann. Eingesetzt wurden die Soldaten sowohl auf den Normal- und Intensivstationen, die für die Versorgung von Covid-Patienten zuständig sind, als auch in der Zentralen Notaufnahme, der Teststelle oder auch im Bereich der Klinikumsküche, wo ab Mitte November fünf Soldaten der Bundeswehr eingesetzt waren. Gerade aber im Bereich der Pflege war die Unterstützung ab Mitte Dezember durch zehn Soldaten wertvoll. „Gemeinsam haben wir zu Beginn die wichtigsten Punkte zur Einführung geklärt. Die Zusammenarbeit untereinander gestaltete sich wirklich gut. Wir konnten die Gruppe der Soldaten auf Früh- und Spätdienste verteilen und sogar am Wochenende gab es Unterstützung.“ Aufgabe der Soldaten waren vor allem entlastende Tätigkeiten, wozu auch Botengänge und Besorgungen für die Patienten gehörten. Die Pflegekräfte konnten sich so ganz auf die Versorgung der Covid-Patienten konzentrieren.

Aktuell hat sich die Lage im Klinikum aber etwas entspannt, so dass der Einsatz der Soldaten vorerst nicht mehr nötig ist. „Wir hoffen, dass wir nicht mehr auf die Unterstützung der Bundeswehr zurückgreifen müssen, können das aber leider nicht ausschließen. Wir alle wissen, wie dynamisch die Situation während der Pandemie sein kann“, so Wittmann. „An dieser Stelle möchten wir uns aber erst einmal ganz herzlich bei ihnen für ihren bisherigen Einsatz bedanken.“

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Das PALMA zieht umDas PALMA zieht um

Das “PALMA ESST UND TRINKT” zieht um. Nicht einmal zwei Jahre nach der Eröffnung in der Regierungsstraße wurde es dort nu zu eng. Nun haben die Wirte eine neue Location gefunden. Damit schließen sie eine Lücke, die besonders Tennisfreunden lange weh getan hat.

Vor ziemlich genau einem Jahr ging der TC Amberg am Schanzl auf die Suche nach einem neuen Pächter für die Gaststätte auf dem Vereinsgelände. Und den haben sie jetzt mit dem “Palma” gefunden. Die neuen Betreiber waren ihrerseits auf der Suche nach neuen Räumen – der Erfolg mach es notwendig, sich zu vergrößern. Das passt das Objekt am Schanzl perfekt: Der Innenräum ist deutlich größer und geräumiger als in der Innenstadt, Parkplätze gibt es direkt vor der Türe, die große und schön renovierte Terrasse lädt zum verweilen ein. 

Noch ist der Innenraum nicht für die Gäste geöffnet, hier muss erst noch das typische “Palma-Flair” einziehen. Aber keine Sorge – wer Hunger auf Burger, Pizza, Pasta oder andere Leckereien vom Palma hat, der kann seine Essen bestellen und abholen oder liefern lassen. Dazu gibt es extra schon jetzt eine neue Speisekarte.

Wenn das Palma dann komplett rundumerneuert öffnet können sich Tennisfreunde und alle anderen Amberger auf ein echtes Highlight freuen.

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Forderung nach Videoübertragungen von StadtratsitzungenForderung nach Videoübertragungen von Stadtratsitzungen

Die Forderung nach Videoübertragungen von Stadtratsitzungen und Bürgerversammlung kommt immer wieder mal auf. Doch in den vergangen Monaten haben Videostrreams Corona-bedingt neue Höhenflüge erlebt, Nun wagt ein Bündnis rund um den “Verein Pflegende Angehörige” einen Anlauf im Sinne der Inklusion & Teilhabe.

Auf der petionsseite OpenPetition schreiben Kornelia Schmid, Vorsitzende “Pflegende Angehörige e.V.” und Tim Bruns von “AKTIV und GEMEINSAM” Amberg: “Jeder kann in die Situation kommen, körperlich und/oder psychisch krank, pflegebedürftig zu werden oder seine Lieben zu pflegen. Im Demografischen Wandel wird der Großteil älterer, kranker und pflegebedürftiger Menschen steigen. Auch ist der Zeitraum eines Endes der Coronakrise nicht vorhersehbar. Eine Videomitverfolgung der Sitzungen entspricht Inklusion, Barrierefreiheit und Gleichberechtigung der Bürger Ambergs und ist in ganz Deutschland immer mehr verbreitet.”

Die Petition:

Mehr Bürgernähe für alle interessierten Amberger, u.a. auch für Menschen, für die persönliche Anwesenheit in den Stadtratsitzungen/Versammlungen u.a. nicht/ schwer möglich ist, wie z.B. Kranke, Behinderte, Pflegebedürftige jeden Alters und ihre sie Pflegenden Angehörigen, junge Eltern, Senioren. Barrierefreiheit darf auch hier keine Ausnahme sein und ist in der heutigen Zeit kein Problem mehr. Auch unter dem Gesichtspunkt CORONA muss es möglich sein, diese Veranstaltungen bei Interesse verfolgen und sich informieren zu können. Technisch ist dies seit langem möglich, wie z.B. wurde die Bürgerversammlung Amberg vom 30.11.2021 live übertragen.

Hier unterschreiben:
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Veganuary in und um AmbergVeganuary in und um Amberg

Wer sich vegan ernähren möchte, der tut sich zwar inzwischen deutlich leichter als noch vor ein paar Jahren, aber richtig groß ist das Angebot noch nicht. Der Blog “Vegan in und um Amberg” möchte den Angeboten, die komplett auf tierische Produkte verzichten, zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und hat den Januar kurzerhand auch in Amberg zum “Veganuary” erklärt.

Verena-Sophia Schneider und Eveline Hackenberg haben im Vorfeld der Aktion viel Arbeit geleistet. Zusammen haben sie mit Gastronomen und Händler aus Amberg und Amberg-Sulzbach gesprochen und so im Januar besondere Angebote, Gewinnspiele oder andere Aktionen auf die Beine gestellt, die nun täglich veröffentlicht werden. Die Idee dahinter beschrieben sie so: “Ein Monat in dem man einfach mal probieren kann, sich vegan zu ernähren und vegan zu leben. Auf dem Account unterstützen wir euch dabei mit vielen tollen Angeboten rund um vegane Produkte, Dienstleistungen und natürlich Köstlichkeiten (nicht nur) aus unserer Umgebung.”

Teilnehmer des "Veganuary"sind unter anderem
  • "Zur Post" Kümmersbruck
  • Lellisch Veganfood
  • Buch Vegan ohne Salat
  • Weltfaibesserer Amberg & Sulbach-Rosenberg
  • TLA Frischeservice
  • Murr Seifenmanufaktur
  • Vantasticfoods
  • "Vegan für mich" Magazin
  • MADELIA CANDLES
  • VollNuss
  • Marktbäckerei Kunert
  • gestatten: ROSSI
  • fischerfussfit
  • Lawendls (Schwandorf)+
  • Lieblingsplatz
  • Hotel Lindenhof (Pommelsbrunn)
  • Colomba Cafebar
  • Team Vegan
  • Landgasthof Zum Bärenwirt
  • "Hanna from New Mexico"
  • ...und einige mehr!

Quelle:  Veganuary in und um Amberg

VEGANUARY ist eine internationale Organisation, die Menschen weltweit dazu ermutigt, im Januar sowie den Rest des Jahres eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren.
Eigene Beschreibung:  “Eine vegane Ernährung ist eine der effektivsten Maßnahmen, um die Umwelt zu schützen, Tierleid zu vermeiden, den Klimawandel aufzuhalten und die Gesundheit von Millionen Menschen zu verbessern. Deswegen unterstützt VEGANUARY Menschen und Unternehmen gleichermaßen beim Wechsel hin zu einer pflanzlichen Ernährung – im Januar und für den Rest des Jahres.”

https://veganuary.com/de/

Hier gibt es die täglichen Aktionen:
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