Kategorie: ZAMHALTN

Blick hinter die Kulissen: Wie funktioniert dir Planung von hunderten Freiwilligen?Blick hinter die Kulissen: Wie funktioniert dir Planung von hunderten Freiwilligen?

ZAMHALTN, eine Solidaritätsaktion, welche eng mit der Plattform meinamberg.de (ehemalige Amberg liefert) zusammenhängt, agiert seit 2021 als Initiative und nun auch als Verein in der Stadt Amberg. Damals startete unter dem Schlagwort “ZAMHALTN” eine Solidaritätsaktion welche den Zusammenhalt der Amberger in der Corona-Krise vorantreiben sollte. Nach dem Erfolg dieser Aktion engagierte sich der Verein im Winter für Pflegekräfte, welche unter der extremen Belastung der Corona Krise litten.

Der Gründer des Vereins, Michael Sander, und sein stetig wachsendes Team, stehen mit Herz und Seele hinter ihren Projekten. Nach dem Motto “Überlegt, flexibel und geplant helfen statt blinder Aktionismus” arbeitet und lebt der Verein mit vollem Erfolg.

“Die vergangenen zwei Jahre haben immer wieder gezeigt, wie wichtig Solidarität ist.”

Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine engagiert sich der Verein ZAMHALTN jetzt für die Geflüchteten der Ukraine. Sei es Kleiderspenden, Notunterkünfte oder Patenschaften, ZAMHALTN kümmert sich um eine einfache und schnelle Lösung.

Neue Ideen bringen neue Herausforderungen

Dieses neue Projekt brachte aber auch diverse Hürden mit sich, wie Michael Sander feststellen musste. Viele ehrenamtliche Betreuer strömten heran, um die Aktion voller Tatendrang zu unterstützen. Doch diese Einsätze werden oft neben deren eigentlicher Arbeit verrichtet und benötigten ein unglaubliches Mass an Flexibilität und effektive Planung. Leider bot die bisherige Lösung dies nicht wirklich an. Die Betreuer wurden vorerst per Exceltabelle eingeteilt und deren Verfügbarkeit einzeln und mühsam abgefragt. Krankheitsbedingte oder arbeitsabhängige Ausfälle konnten kaum schnell genug neu verplant werden ohne großen Zeitverlust oder Unklarheit in der Verteilung. Die Problematik der Verteilung von Schichten und Zeiten von Helfern wurde immer belastender und mühseliger. Ein einfaches Handling der Freiwilligen konnte dadurch leider kaum gewährleistet werden und der Arbeitsaufwand für die reine Planung der Mitarbeiter wuchs von Tag zu Tag.
Innerhalb weniger Tage musste Michael Sander eine schnelle und einfache Lösung für ein digitales Personalplanungs Programm, welches simpel und intuitiv für seine Helfer zu bedienen war, ausfindig machen. Auch die Kommunikation sollte über das System laufen und jederzeit abrufbar sein. Die beschwerliche Abfrage der Verfügbarkeiten und anspruchsvolle Umplanung von Diensten sollte das System ebenfalls einfacher, kurzweiliger und intuitiver gestalten. Auf seiner Suche stieß er auf Shiftbase.

“Uns war schnell klar, dass wir für die Planung von so vielen Menschen mit so unterschiedlichen Voraussetzungen einen erfahrenen Partner brauchen. Die Aufgabe, die Dienstplanung so schnell und ohne viele Vorkenntnisse angehen zu müssen, schien uns eigentlich unlösbar - bis wir mit Shiftbase die Lösung gefunden haben."

Die einfache Lösung für komplizierte Anliegen

Das eigentlich Unlösbare, wurde nun lösbar. Shiftbase bot dem Verein eine zuverlässige Infrastruktur sowie eine einfache Abfrage der Verfügbarkeiten von Helfern per App. Die Einbindung der Freiwilligen in den digitalen Dienstplan wurde nun wesentlich effektiver und rascher vorgenommen. Auch die Kommunikation konnte über Shiftbase weniger missverständlich und entspannter ausgeführt werden. Die übersichtliche und intuitive App wurde ebenfalls von den Helfern dankend angenommen und unterstützt die effiziente Dienstplanung mit der reibungslosen Ausschreibung von Diensten und der unkomplizierten Neubesetzung von Ausfällen. Wo man vorher mühsam und beschwerlich Freiwillige einzeln über deren Einsatz informieren musste, kann dies nun weitaus entspannter und zügig erledigt werden.

“Dank Shiftbase wissen wir zu jeder Zeit, welche unserer Freiwilligen zu welcher Zeit verfügbar sind. Dieser Überblick hilft uns sehr, die Einsätze schnell zu planen und die Planungen allen Betroffenen zur Verfügung zu stellen.”

“Unser Accountmanager ist ein toller und versierter Ansprechpartner, der immer erreichbar ist und Fragen schnell und lösungsorientiert beantworten kann”, so Michael Sander. Dank dem kostenfreien Support wurden 200 Freiwillige innerhalb von zwei Wochen mit Shiftbase voll einsatzfähig. Seit dem Start mit Shiftbase im März konnten über 2800 Stunden ehrenamtliche Arbeit einfach, schnell und intuitiv geleistet werden. Shiftbase hat alles was das Herz eines Planers begehrt: Eine zuverlässige Infrastruktur, App-Anbindungen und ein flexibles und individualisierbares Back-End. Selbst die unterschiedlich ausgeprägte Technik-Affinität der Betreuer konnte in kurzen, lösungsorientierten Terminen aufgearbeitet werden und dank der kinderleichten Bedienung von Shiftbase kommt es weniger zu Unsicherheiten.

Der Weg geht weiter
“Nur dank einem professionellen Tool wie Shiftbase konnten und können wir die Einsätze unserer Freiwilligen effizient planen und sparen so wertvolle Zeit, die wir dafür in die Betreuung der Geflüchteten investieren können. Dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen. Unsere Freiwilligen sind froh, einen zuverlässigen und intuitiven Plan nutzen zu können.”
Michael Sandner
Vorsitzender ZAMHALTN

Das eigenverantwortliche und unkomplizierte System mit intuitiver Benutzerfreundlichkeit steht ZAMHALTN weiterhin bei der Planung der freiwilligen Helfer zur Seite. Die Dienstverteilung läuft nun ohne lästige Verzögerungen oder Diskussionen. Shiftbase spart nicht nur eine Menge Zeit, sondern auch Nerven und Geduld. Ganz nach dem Motto des Vereins wurde hier überlegt, flexibel und geplant geholfen.

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HINWEIS: Dieser Artikel erscheint in Zusammenarbeit mit Shiftbase.
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11.000 Euro für die Ukrainehilfe11.000 Euro für die Ukrainehilfe

Der Bedarf an Spenden für die Ukrainehilfe ist ungebrochen, da freut sich  ZAMHALTN nun um so mehr über eine Spende in Höhe von 11.000 Euro von der der Firma MINSHIP. Die bisher größte Einzelspende kommt genau zur richtigen Zeit: Zwei ganz konkrete Hilfsanfragen hätte der Amberger Verein nur aus dem Sachspendenlager sonst nicht unterstützen können .
v.r.n.l.: Markus Hiltl, Anna Seliger und Michael Sandner

Die in Schnaittenbach ansässige MINSHIP Shipmanagement GmbH & Co. KG hat zusammen mit den Tochtergesellschaften MINMARINE und der in Hamburg ansässigen Auerbach MARINE vor einiger Zeit einen Hilfsfonds für humanitäre Hilfen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise aufgelegt. Die international tätige Unternehmensgruppe beschäftigt an Land und auch auf den Schiffen Ukrainer und hat damit einen direkten Bezug. MINSHIP und die von ihr bereederten Schiffe haben für den Fonds ein Anfangsvermögen bereitgestellt, welches von den Mitarbeitern an Land und auf See noch erhöht wurde. Der Hilfsfonds hat primär zwei Schwerpunkte: so werden die in der Gruppe beschäftigten ukrainischen Seeleute und deren Familien unbürokratisch unterstützt, und darüber hinaus wird an ausgewählte gemeinnützige Organisationen gespendet.
Insgesamt wurde eine Summe von über 110.000,00 Euro in den Fonds eingebracht, von dem nun auch der in Amberg ansässige, gemeinnützige Verein ZAMHALTN direkt profitiert. Die Spendenübergabe fand in den Büroräumen der MINSHIP in Schnaittenbach statt. Im Rahmen dieses Treffens übergab MINSHIP-Geschäftsführer Markus Hiltl den symbolischen Scheck über 11.200,00 Euro an den Vorsitzenden des Vereins ZAMHALTN, Michael Sandner. Die Spendensumme wurde auch schon verplant.

„Wir haben die Anfrage eines Seemannes, der in der Region Odessa Verletzte und Verwundete mit medizinischem Material versorgt. Dafür müssen wir allerdings einiges noch besorgen. Und auch ein Kinderheim in Polen, in das hunderte Waisenkinder aus der Ukraine evakuiert wurden, braucht dringend Unterstützung in Form von Lebensmitteln und Hygieneartikeln.“

Michael Sandner | ZAMAHLTN

Um diesen Bedarf zu decken, gibt es zusätzlich am 02. Juli noch einen öffentlichen Spendentag von 11 Uhr bis 15 Uhr in der ZAMHALTN-Halle in Gailoh (Im Frauental 14, 92224 Amberg). Dort kann jeder das abgeben, was er entbehren kann, der Hilfskonvoi wird dann gleich in der Woche danach auf die Reise geschickt. Die genaue Bedarfsliste gibt es tagesaktuell auf zamhaltn.com

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Viele Emotionen und neue FreundschaftenViele Emotionen und neue Freundschaften

Das ukrainisch-bayerische Begegnungsfest am vergangenen Sonntag war ein ganz besonderes Fest: Hunderte Menschen aus Amberg und der Region erlebten gemeinsam einen unbeschwerten und abwechslungsreichen Tag.

Die Idee vom ZAMHALTN klang simpel, und ging voll auf: In entspannter Atmosphäre und ohne auf jeden Cent achten zu müssen neue Kontakte knüpfen und einfach mal abschalten können. Denn viele der Menschen, die aus der Ukraine zu uns nach Amberg gekommen sind, leben entweder noch immer in der Notunterkunft oder aber in spärlich eingerichteten Wohnungen. Sie kommen selten aus ihrem Alltag, der aus Behördengängen, Sprachkurs und dem sehnsüchtigen Warten auf eine Nachricht aus der Heimat besteht heraus. Mit der Stadt Amberg als Partner und vielen Sponsoren ist es gelungen, ein Fest auf die Beine zu stellen, bei dem duie Geflüchteten Amberg von der lockeren und unkomplizierten Seite kennenlernen konnten – und sich auch selbst aktiv einbringen konnten.

Dass es bayerische Bratwurtsemmeln, Kuchen, ukrainische Spezialitäten und Getränke gab, war selbstverständlich – für die geflüchteten Menschen war das sogar kostenlos. Die gebotenen Aktionen sonnten sich sehen lassen: Die DJK bot ein Beachvolleyballturnier, die Schwimmer des TV Amberg einen Action-Plansch-Parkour , der Stadtjugendring steuerte die Hüpfburg bei, der CVJM bastelte mit Unterstützung der Selbsthilfegruppe “Aktiv und Gemeinsam” mit den Kindern Buttons, der Verein “Amberger Kinder helfen” ließ gleich ein weißes Auto und Friedenssteine bunt bemalen und Luftballons fliegen, die Junior-Footballer der Mad Bulldogs kamen samt überlebensgroßem Maskottchen Max und Freikarten auf einen Besuch vorbei, die Freiwilligenagentur informierte direkt vor Ort über ihre Arbeit. 

All das gab es im Außenbereich zu entdecken – und der trotz kurzer Regenschauer gut besucht. Doch auch im JUZ war jede Menge geboten. Als echte Besuchermagneten erwiesen sich die Tombola für die Erwachsenen mit über 1000 Preisen (und keiner einzigen Niete) und das Glücksrad für die Kinder. Doch nicht nur das: Ein echtes Highlight hatte das Druckzentrum Zenddyeh dabei: Benefiz-T-Shirts mit ukrainischen ZAMHALTN-Designs. 

Auch bei den Shirts geht der komplette Erlös wie auch bei restlichen Fest direkt an die Flüchtlingsarbeit von ZAMHALTN. 

Weil leider nicht alle Anfragen nach einem Shirt bedient werden konnten, gibt es sie auch weiterhin im Shop von ZAMHALTN – natürlich zum gleichen Preis und weiterhin als Benefiz-Shirts. 

Die Ukrainer:innen und Ukrainer haben sich auf ganz besondere Weise bei den Ambergern bedankt. Sie boten gleich zur Eröffnung des Festes und nach den Grußworten von Bürgermeister Franz Badura ein ukrainisches Lied, dass bei vielen die Emotionen zum Überlaufen brachte. Als sie dann auch noch zum ESC-Gewinnersong “Stephania” tanzten, flossen bei vielen Besuchern die Tränen. Die Kinder brachten als Geschenk selbst gemalte Bilder mit, die künftig im Spieltreff zu sehen sein werden, ein paar der Frauen häkelten blau-gelbe Herzen, die sie “ihren” Ambergern stolz ansteckten. 

Doch auch die Amberger Musiker ließen sich nicht lumpen: Mit Lucas Hegner, Noel Krammer und Ferdinand Stich standen echte Hochkaräter auf der Bühne, die zeigten, dass Amberg auch musikalisch überraschen kann und viel zu bieten hat. 

Das Team von ZAMHALTN hat an diesem Tag wirklich alles gegeben – vom Aufbau über die Betreuung während des Festes selbst bis hin zum Abbau am gleichen Tag. Der Stolz und die Freude über das gelungene Fest war ihnen ins (am Ende des Tages etwas müde) Gesicht geschrieben, das Fest selbst schreit nach Wiederholung! 

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5.555 Euro für die Ukraine5.555 Euro für die Ukraine

5.555 Euro für Geflüchtete aus der Ukraine sind das Ergebnis einer Spendenaktion von Mitarbeitern des Klinikums, des Gesundheitszentrums St. Marien sowie der Dienstleistungs-GmbH. „Die Situation in der Ukraine lässt uns alle nicht kalt. Viele Menschen dort mussten ihre Heimat verlassen und sind auch nach Amberg gekommen“, so Reinhard Birner, Personalratsvorsitzender des Klinikums.

„Wir sind sehr froh, dass unsere Sammelaktion, die wir zusammen mit dem Schwesternbeirat und der Klinikumsleitung initiiert haben, auf so gute Resonanz gestoßen ist und wir jetzt mit Geld- und Sachspenden helfen können.“ Die Aktion lief den ganzen April – zusätzlich zu den 5.555 Euro sind am Ende auch fünf große Autoladungen voll mit Sachspenden dazugekommen. Symbolisch wurde das Geld jetzt an Michael Sandner, den ersten Vorsitzenden des Vereins ZAMHALTN übergeben. 

„Das Geld kommt zu 100 Prozent den Ukraine-Flüchtlingen in Amberg zugute, das verspreche ich“, so Sandner. „Aktuell organisieren wir zum Beispiel einen Spieltreff für die Kinder, deren Eltern gerade fünfmal in der Woche einen Sprachkurs á 5 Stunden besuchen. Und auch Schulkindern kommt das Geld zu Gute: Viele Schüler  von ihnen kennen das lateinische Alphabet noch nicht, benötigen wir für den Anfang Computertastaturen mit kyrillischer Schrift – auch dafür wird das Geld verwendet. Ebenso benötigen wir das Geld, um die nötige Erstausstattung für Wohnungen zu besorgen.“ Deutlich wird am Ende eines: Das Geld ist hier auf jeden Fall in besten Händen.

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ZAMHALTN: Spende für polnische PartnerstadtZAMHALTN: Spende für polnische Partnerstadt

Auch wenn es um Spenden geht, setzt ZAMHALTN gerne auf Zusammenarbeit. Das Ziel ist es immer, dort zu helfen, wo es gerade nötig ist - zum Beispiel in Bystrzyca Kłodzka, der polnischen Partnerstadt Ambergs. Dorthin hat ZAMHALTN zusammen mit der Stadt Amberg und der Wirtschaftsförderung 5000.- Euro gespendet!
Urkundenübergabe in Bystrzyca Kłodzka (von links): Renata Surma, Anna Seliger, Wolfgang Meier, Martin J. Preuß. Foto © Tourismusbüro Bystrzyca Kłodzka

Sie hat schon Tradition, die Einladung der Bürgermeisterin Renata Surma aus Bystrzyca Kłodzka an die Stadt Amberg, beim alljährlich stattfindenden Stadtfest dabei zu sein – und genauso auch die Annahme dieser Einladung sowie die Reise einer kleinen Delegation in die polnische Partnerstadt. In diesem Jahr stand der Wochenendtrip von Bürgermeister Martin J. Preuß, dem Leiter des Bürgermeisteramtes Wolfgang Meier und der zweiten ZAMAHLTN-Vorsitzenden Anna Seliger aber unter einem weiteren Vorzeichen: Sie hatten einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro mitgebracht, um die Flüchtlingshilfe in Bystrzyca Kłodzka zu unterstützen.

ZAMHALTN steuerte mit 2500 Euro die Hälfte dieser Spende bei, der Rest kommt von der Stadt Amberg sowie aus dem Erlös der „Lach-Nacht“ der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Amberg. Es handelt es sich um einen ersten Betrag, der in Zukunft noch weiter aufgestockt werden soll. „Bystrzyca Kłodzka zählt knapp 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner und hat rund 600 aus der Ukraine stammende Flüchtlinge bei sich aufgenommen“, berichtet Martin Preuß, um die schwierige Situation der polnischen Partnerstadt zu verdeutlichen. Aus diesem Grund müsse die Unterstützung auch künftig weitergehen. Aktuell würden vor allem Lebensmittel und Medizinprodukte dringend gebraucht.

Helfen Sie uns helfen!

Angesichts der Unterstützung war die Dankbarkeit gegenüber der dreiköpfigen Gruppe aus der Stadt Amberg groß. Nicht nur, dass die Teilnehmerin und die Teilnehmer eine herzliche Begrüßung erlebten, jeder von ihnen wurde auch mit der Ehrenmedaille der Stadt Bystrzyca Kłodzka ausgezeichnet. Außerdem durften Martin J. Preuß, Wolfgang Meier sowie Anna Seliger ein wunderschönes Kulturfest miterleben, bei dem neben viel Musik, Tanz und Theater auch verschiedenste Kulturangebote für Kinder, eine Motorradrallye und ein florianischer Markt das Programm bestimmten und ein Vergnügungspark mit zahlreichen Attraktionen zum Kommen einlud.

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1000 Euro aus Osteraktion1000 Euro aus Osteraktion

Die Osteraktion von Gloria Benner hat fast 1000 Euro eingebracht, und um die Summe rund zu machen, hat sie zusammen mit ihren Kollegen die Kaffeekasse geopfert. So konnte Sie nun die stolze Summe von 1000 Euro an die Ukrainehilfe von ZAMHALTN übergeben.

Für Gloria Benner war schnell klar, dass sie sich für die Opfer des Krieges in der Ukraine engagieren möchte. Doch einfach nur Spenden sammeln, das wollte sie eben nicht. “Ich wollte den Menschen zeigen, dass es auch anders gehen kann: Geld spenden und selbst etwas dafür bekommen.”, sagt Benner über ihre Idee. Dass dieses “etwas”, dass die Menschen dann bekommen sollten, aus der kulinarischen Ecke kommen würde, lag nahe. Als “cooking_mutti” ist Gloria Benner auf Instagram unterwegs und entführt ihre Follower und Fans gerne in ihre Küche., und auch beruflich hat sie mit Essen zu tun: Im Team der Metzgerei Nägerl (Weißes Roß) in der Amberger Filiale. 

Und so entstand die Idee des  “Charity-Kisterls”, einer kleinen Box für 35 Euro, in der sich ein ganzes Osterfrühstück befand. Der komplette Erlös kommt nun ZAMHALTN zu Gute. 

Der Inhalt konnte sich echt sehen lassen:
Prosecco, Orangensaft, Hausgeräucherter Schinken, Leberwurstdose, Erdbeermarmelade, Osterhase, Narzisse
und ein Teighaserl. Vieles davon, wie die Teighaserln, hat Benner selbst gemacht, der Rest kam von Sponsoren. “Jeder war gerne dabei und hat mitgemacht. Bei meinem Chef, Hans-Jürgen Nägerl, bin ich sofort offene Türen eingerannt. Er hat mich einfach machen lassen und mich voll unterstützt. Auch beim Verkauf, der direkt in der Metzgerei organisiert wurde – obwohl ich auch im privaten Umfeld fast jeden angesprochen habe, den ich kenne.” erzählt Benner. 

Die Liste der Sponsoren ist beachtlich: Lisa’s Obst und Gemüseladen, Metzgereibedarf Hans Wagner, Frischmann Druck und Medien, Evenord, Metzgerei Nägerl und natürlich die Tringeldkasse!

Das “Kisterl” war ein echtes Herzensprojekt von Gloria Benner, es liegt ihr viel daran, zu helfen. Und so entschied sie sich für ZAMHALTN als Spendenempfänger. “Wir freuen und sehr über diese großzügige Spende und die tolle Aktion dahinter! Das Geld können wir tatsächlich sofort gut gebrauchen – wir finanzieren davon einen Teil unseres neuen Spieltreffs und satten die Wohnungen der Geflüchteten aus. Das geht nur dank so toller Menschen wie Gloria Benner, die sich mit Liebe und Kreativität engagieren.”, so Michael Sandner, der Vorsitzdende von ZAMHALTN. 

Spender werden

Wer ZAMHALTN ebenfalls unterstützen möchte, kann das gerne tun: Darum gibt es ab sofort auch ein Spendenkonto:

DE27752900000000003093

bei der Volksbank-Raiffeisenbank Amberg eG (BIC: GENODEF1AMV)

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Osternester für Kinder aus der UkraineOsternester für Kinder aus der Ukraine

„Im Rahmen der Aktion „Osternester für Kinder aus der Ukraine“ haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Siemens AG in Kooperation mit ZAMHALTN Kindern aus der Ukraine eine kleine Freude zu Ostern bereitet.

Gepackt wurden kleine Osternester mit beispielsweise Schokolade und einem kleinen Spielzeug.

Die Aktion war ein riesiger Erfolg – 112 Osternester sind so zusammengekommen!

Es konnte nicht nur jedem Kind in der Amberger Notunterkunft mit einem Osternest ein Lächeln ins Gesicht gezaubert werden, sondern aufgrund der großen Anzahl an Spenden auch noch die Kinder beschenkt werden, die bereits mit ihrer Familie eine Wohnung gefunden haben.

„Ein tolles Engagement aller Beteiligten, das uns alle darin bestärkt, dass wir gemeinsam etwas auf die Beine stellen können, was wichtig und sinnvoll ist!“, sagt Mitorganisatorin Carmen Pimpl vom Siemens-Standort Amberg.

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Erste große Spende für ZAMHALTNErste große Spende für ZAMHALTN

Volksbank-Raiffeisenbank Amberg und die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg spenden 10.000 Euro für die Ukraine-Hilfe. “Der Krieg in der Ukraine macht uns fassungslos und traurig und die Gedanken sind bei den Menschen, die nun unsere Unterstützung brauchen. Viele Organisationen sorgen im Rahmen von Soforthilfeprojekten für die Hilfe in der Ukraine und leisten umfassende Hilfsmaßnahmen zur Aufnahme und Versorgung von Menschen, die sich auf der Flucht befinden.”
v.l.n.r.: Erich Übler, Vorstand RB Sulzbach-Rosenberg Dieter Paintner, Vorstand VR-Amberg eG Thomas Retzer, Marketingleiter VR-Amberg eG Michael Sandner, Zamhaltn Anne Marie Wagner, Amberg Kinder helfen Hans Lauterbach, Sulzbach-Rosenberg hilft Martin Sachsenhauser, Vorstand RB Sulzbach-Rosenberg Andreas Reindl, Vorstand VR-Amberg eG

Aber auch vor Ort in unserer Region kommen Menschen an, die dringend unsere Hilfe benötigen: Sei es durch Kleidung, Unterkünfte oder Hilfe bei Behördengängen – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Schon jetzt sind viele Menschen aus der Ukraine bei uns angekommen, in den kommenden Tagen und Wochen werden es noch mehr sein. Auch wenn wir sie mit offenen Armen empfangen, ist der Start in ein neues Leben weit weg von zuhause alles andere als einfach.

Die aktuelle Situation stellt nicht nur die Region, sondern die ganze Welt auf den Kopf. Neben den vielen gesellschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten, privaten Sorgen und zahlreichen persönlichen Schicksalen hat ein Großteil der Menschen Ängste und Nöte. Für viele Menschen ist jetzt schnelle finanzielle Hilfe nötig. Glück, Wohlstand und Zufriedenheit: all das ist vergänglich und sehr schnell gerät ein ganzes Land, aber auch die geografischen Nachbarn, womöglich die ganze Welt in Sorge. Schier von einem Tag auf den anderen existiert Todesangst und Grundnahrungsmittel fehlen plötzlich; man kann seine
Lieben nicht mehr sehen, gar diese nicht einmal mehr umarmen. 

Aus der Region für die Region

Daher ist es für die beiden Genossenschaftsbanken, die VolksbankRaiffeisenbank Amberg und die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg, eine Selbstverständlichkeit, hier schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten und somit auch die Gedanken und die Unterstützung ihrer Mitarbeiter weiterzuleiten. Die beiden Banken sind Banken aus der Region für die Region. Aus diesem Selbstverständnis heraus stehen sie auch in dieser schwierigen Zeit den Menschen treu zur Seite und setzen ihre verfügbare Kraft ein.

„Auf uns ist jederzeit voll und ganz Verlass - wir
sind eine echte Bank! – und das auch im übertragenen Sinne“.

Dieter Paintner

Vorstand VR-Amberg eG

„Die Geno-Banken sich seit vielen Jahren ihrer Verantwortung als „Bank vor Ort“ mehr als bewusst und leben den Slogan nicht nur mittels Worten sondern stellen auch Taten dahinter. Wir möchten im Namen des Vorstandes, des Aufsichtsrates und aller Mitarbeiter „Danke“ für
das Engagement der Spendenempfänger sagen“

Martin Sachsenhauser

Vorstand RB Sulzbach-Rosenberg

Getreu dem genossenschaftlichen Prinzip „Was einer alleine nicht schafft, schaffen viele gemeinsam“ unterstützen die Volksbank-Raiffeisenbank Amberg sowie die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg die Organisationen „ZAMHALTN“, „Sulzbach-Rosenberg hilft“ und „Amberger Kinder helfen“ mit einer Spende in Höhe von 10.000 € und hoffen, damit einen kleinen Teil zur Finanzierung und Unterstützung der Flüchtlinge beitragen zu können.

TEXT: Thomas Retzer, Marketingleiter VR-Amberg eG
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ZAMHALTN ist jetzt ein VereinZAMHALTN ist jetzt ein Verein

Die Initiative ZAMAHLTN kann ab sofort als Verein agieren. Bei der Gründungsversammlung wurde deutlich, dass alle bisherigen Projekte weitergeführt, und neue Aktionen dazu kommen werden. Auch künftig liegt der Fokus auf sozialen und gesellschaftlichen Themen.

Die Geschichte von ZAMHALTN ist eng mit der Plattform meinamberg.de (früher Amberg liefert) verbunden: Anfang 2021 startete unter dem Schlagwort „ZAMHALTN“ eine große Solidaritätsaktion, um den
Zusammenhalt der Amberger in der Corona-Krise zu fördern. Plakate, Aufkleber und Einkaufstaschen mit dem prägnanten Herz-Logo prägten einige Wochen lang das Stadtbild. Möglich wurde die Aktion damals dank vieler Sponsoren. In der Rubrik ZAMAHLTN berichtet meinamberg.de seitdem über alles, was in Amberg rund ums das Thema Solidarität passiert. Im Winter kam dann eine große Aktion, um den Pflegekräften im Klinikum Mut zuzusprechen, die drohten, unter der extremen Belastung auf dem Höhepunkt der Corona-Welle zu verzweifeln, dazu. Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine nun engagiert sich ZAMHALTN für Hilfe auf verschiedenen Ebenen – von der Spendensammlung über die Kleiderkammer in der Notunterkunft bis hin zu Patenschaften für geflüchtete Menschen.

Der frisch gewählte Gesamtvorstand von „ZAMHALTN“: Simon Sturm, Nicole Müller, Michael Sandner, Anna Seliger, Manuel Altmann, Ben Gäbl, Katrin Schön und Benjamin Lanzendörfer (V.l.n.r.)

„Alle diese Aktionen machen es nun aber nötig, einen vernünftigen rechtlichen Unterbau zu schaffen und mir organisatorisch Hilfe zu suchen“, so der Initiator von meinamberg.de und ZAMHALTN, Michael Sandner.
Darum ist der Entschluss gereift, ZAMAHALTN zum Verein zu machen, in dem künftig alle Aktivitäten gebündelt werden können. Dieser wurde nun gegründet. Den Vorstand bilden künftig Michael Sandner als erster Vorsitzender und Anna Seliger als zweite Vorsitzende. Zum Kassier wurde Benjamin Lanzendörfer, zur Schriftführerin Katrin Schön gewählt. Als Beisitzer fungieren Ben Gäbl und Manuel Altmann. Kassenprüfer sind Nicole Müller und Simon Sturm. Der Verein bemüht sich bereits um die Anerkennung als gemeinnützig, um künftig auch Spendengelder für die Ziele des Vereins einsetzen zu können. Auch die Eintragung ins
Vereinsregister wird vorgenommen. Neue Mitglieder – egal ob Einzelmitglieder oder Verbände und Unternehmen sind jederzeit willkommen!

Die Webseite meinamberg.de und die dazugehörige Facebook-Gruppe bleiben unverändert aktiv und werden weiter ausgebaut. „Ein besseres Zeichen der Solidarität für unsere Heimatstadt als eine gute Möglichkeit, alle Angebote auf einen Klick zugänglich zu machen, gibt es fast nicht.“ So Michael Sandner. Überhaupt liegt der Schwerpunkt der Arbeit von ZAMHALTN auf dem Thema Solidarität. Der Verein möchte immer dort tätig werden, wo Zusammenhalt besonders gefordert ist – ganz egal, in welchem Bereich, darüber waren sich die Gründungsmitglieder einig. Dabei setzt ZAMHALTN wie auch schon bisher auf schnelle, unbürokratische Hilfe und eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Verbänden und Behörden.

Ich freue mich unglaublich darüber, nun die nächsten Schritte mit ZAMHALTN und meinamberg.de gehen zu können. Die vergangenen zwei Jahre haben immer wieder gezeigt, wie wichtig Solidarität ist - und wie gerne sich die Amberger:innen engagieren und solidarisch mit denen zeigen, denen es gerade nicht so gut geht!

Michael Sandner

Vorsitzender ZAMAHLTN

Nach Überzeugung des frisch gewählten Vorstands ist das das essentielle Erfolgsgeheimnis der Initiative – nur wenn man mit anderen Akteuren gemeinsam an einem Strang zieht und sein Netzwerk immer weiter ausbaut, kann man auch nachhaltig helfen. Das Motto ist überlegt, flexibel und geplant helfen statt blinder Aktionismus. 

Die Miglieder von ZAMHALTN kurz nach der Gründung.

Dass dieses Motto auch tatsächlich gelebt wird, zeigte der neu gegründete Verein gleich am Tag nach der Gründung: Zusammen mit der Initiative „Sulzbach-Rosenberg hilft“ und der Unterstützung von fast 200 Helfern wurden stundenlang Sachspenden sortiert, verpackt und für die weitere Verwendung vorbereitet. Der nächste Transport der Güter geht wieder in die Amberger Partnerstadt Bystrzyca Kłodzka und wird dort in Unterkünften für Geflüchtete und die Weiterverteilung in die Ukraine verwendet. Außerdem werden die Notunterkünfte in Amberg und Sulzbach-Rosenberg damit ausgestattet. Dazu kommen noch die ersten über 100 Pakete aus der Aktion „Hoffnung im Schuhkarton“

Jetzt gleich Mitglied werden!

ZAMHALTN ist jetzt ein Verein!  Sei jetzt auch dabei und werde wenn Teil von Ambergs größter Solidaritätsaktion. Wir freuen uns auf Dich!

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Bürgertelefon Ukraine – Hilfe bei der Stadt AmbergBürgertelefon Ukraine – Hilfe bei der Stadt Amberg

Die Stadt Amberg hat ein Bürgertelefon zum Thema Ukraine-Hilfe eingerichtet. Die Hotline ist Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 09621/10-9999 sowie unter der E-Mail-Adresse buergertelefon@amberg.de erreichbar. Mietgesuche werden hier ebenso entgegengenommen wie Meldungen von Wohnungen und Übernachtungsmöglichkeiten.

Auch wer sich freiwillig engagieren möchte und sich vorstellen kann, zu übersetzen, Flüchtlinge zu begleiten oder weitere Serviceleistungen anzubieten, ist hier an der richtigen Adresse. Das Bürgertelefon ergänzt ab sofort die Internetseite https://www.amberg.de/ukraine-hilfe, die die Stadt Amberg bereits vor einiger Zeit eingerichtet hat und aktuelle Informationen für Helferinnen und Helfer sowie Geflüchtete, zum Teil auch in ukrainischer Sprache und in ukrainischer kyrillischer Schrift, enthält.

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