Schlagwort: Gleichstellung

Kostenlose Veranstaltung zum Diversity-Tag für die Bevölkerung der Stadt Amberg, am 31.05.2022Kostenlose Veranstaltung zum Diversity-Tag für die Bevölkerung der Stadt Amberg, am 31.05.2022

Gemeinsam mit dem Bündnis für Migration und Inklusion Landkreis Amberg-Sulzbach/Stadt Amberg bietet die Gleichstellungsstelle Amberg den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadt- und Landkreisgebiet die Möglichkeit zur kostenlosen Teilnahme an dem Workshop zu gendersensibler Sprache an.

Inhalt:

Dass auf diesem Planeten nicht mal die Hälfte der Bevölkerung männlich ist und es deswegen nicht passt, wenn wir immer nur von Kunden, Lehrern und Ärzten sprechen (und z.B. Kundinnen nicht nennen), ist mittlerweile bekannt. Aber wie können wir es besser machen?

„Sehr geehrte Damen und Herren und äh…“ – Unsere Sprache stößt schnell an Grenzen, wenn wir Menschen jenseits des binären Geschlechter-Systems ansprechen möchten. Nicht-binäre Personen werden bereits in der Anrede häufig nicht berücksichtigt und die Nennung von mehreren Formen eines Worts oder die Nutzung von Gendersternchen, Doppelpunkt und Co. macht es oft ganz schön kompliziert. Doch es geht auch anders!

Format & Methoden

Der partizipativ gestaltete Workshop gibt eine Einführung in gendersensible Sprache und vermittelt Wege zum sprachlichen Umgang mit Vielfalt. Die Teilnehmenden werden zum Ausprobieren ermutigt, arbeiten mit anschaulichen Beispielen und haben die Möglichkeit eigene Fragen einzubringen. Es wird dabei auf einen wertschätzenden Austausch untereinander geachtet.

Ziel & Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Menschen, die keine oder wenig Vorkenntnisse im Bereich geschlechtersensibler Sprache haben. Gemeinsam erarbeiten wir geschlechtergerechte Formulierungen für Freizeit und Beruf und lernen verschiedene Möglichkeiten des geschlechtergerechten bzw. ent-genderten Sprechens und Schreibens kennen. Der Workshop stellt das Anwenden in den Mittelpunkt und ermutigt die Teilnehmenden zur aktiven Partizipation.

Terminierung

Datum: 31.05.2022

Beginn: 15:00 Uhr

Ende: 16:30 Uhr

Datenschutzhinweis: Annika Salingré und Ulla Scharfenberg nutzten für ihren online Workshop die leistungsfähige Software der US-Firma Zoom. Die technische Infrastruktur von Zoom ist auf US-Servern hinterlegt. Die Referentinnen sowie die Stadt Amberg legen selbst im Zoom-System keine Daten von Webinarteilnehmenden an. Eine Verpflichtung, Audio- und Webcam-Verbindung sowie Chatfunktion zu nutzen, besteht nicht.

Anmeldung zum Workshop / Ansprechperson

Um an den Workshop teilzunehmen sowie den Zugangslink zu erhalten, senden Sie bitte eine E-Mail bis zum 24.05. mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff „Workshop 31.05.2022“ an gleichstellung@amberg.de

Für weitere Fragen steht Ihnen die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Amberg, Nadine Gräml per Tel.: 09621101705 oder per E-Mail: gleichstellung@amberg.de zur Verfügung.

Workshopleitung:

Annika Salingré
Pronomen: sie / ihr
Bildungsarbeiterin und Moderatorin

Ulla Scharfenberg
Pronomen: sie / ohne
Trainerin und Texterin

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Wechsel der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt AmbergWechsel der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Amberg

Nadine Gräml neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Amberg – Bärbel Neumüller gibt das Amt nach vier Jahren schweren Herzens ab – OB Michael Cerny wünscht viel Erfolg

Die Stadt Amberg hat eine neue Ansprechpartnerin in allen Fragen rund um das Thema Gleichstellung. Für Bärbel Neumüller, die dieses Amt seit 2018 innehatte und es schweren Herzens aus zeitlichen Gründen aufgeben musste, übernimmt Nadine Gräml nun diese verantwortungsvolle Aufgabe. Gräml, vor allem den jüngeren Ambergerinnen und Ambergern durch ihre Funktion in der Kommunalen Jugendarbeit bekannt, wurde jetzt von Oberbürgermeister Michael Cerny und Personalamtsleiterin Renate Preuß in ihr neues Amt eingeführt.

In seiner Rede dankte der Amberger OB zum einen Bärbel Neumüller für ihren Einsatz in der Vergangenheit, zum anderen ihrer Nachfolgerin für die Bereitschaft, nun in deren Fußstapfen zu treten und die nicht immer leichte Aufgabe zu übernehmen, anderen auch in sensiblen Fragen weiterzuhelfen und zu vermitteln. Dabei wertete er es als besonders positiv, dass Nadine Gräml aus dem Bereich der Sozialpädagogik kommt und ihre hier gemachten Erfahrungen bestens mit einbringen kann.

„Es ist wichtig, an dieser Position eine professionelle und kompetente Ansprechpartnerin zu haben“, so der Oberbürgermeister. Er erwarte, dass die Fragestellungen in Zukunft weitaus schwieriger und komplexer werden, war sich Michael Cerny sicher und nannte die augenblicklich zahlreichen Veränderungen als Grund für diese Entwicklung. „Vieles ist im Umbruch und Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber auch mobiles Arbeiten und die unterschiedlichen Arbeitszeitmodelle stellen die Menschen immer wieder vor neue Herausforderungen“, meinte der OB.

Nadine Gräml hat ihre berufliche Laufbahn als Heilerziehungspflegerin begonnen und berufsbegleitend ein Studium Soziale Arbeit an der OTH Regensburg absolviert. Im Anschluss daran war sie als Sozialpädagogin bei Kolping Schwandorf tätig, bevor sie 2019 in die Kommunale Jugendarbeit bei der Stadt Amberg wechselte. Seit 2020 ist Frau Gräml ergänzend dazu in der Jugendhilfeplanung tätig, 2022 übernahm sie außerdem das Amt der stellvertretenden Bezirkssprecherin der Kommunalen Jugendarbeit in Bayern.

Neben dem Thema Inklusion, das der neuen Gleichstellungsbeauftragten aufgrund ihrer Berufsausbildung sehr am Herzen liegt, legt Nadine Gräml großen Wert auf die Förderung von Chancengleichheit, Gleichstellung und Diversity in der Gesellschaft. „Ich freue mich daher sehr darauf, im Rahmen meiner neuen Aufgabe dazu einen Beitrag leisten zu können“, bekennt Frau Gräml, die unter anderem den Auftrag hat, Maßnahmen und Veranstaltungen zur Sensibilisierung rund um die Thematik durchzuführen.

In ihrer Funktion ist die neue Gleichstellungsbeauftragte aber nicht nur für die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch für die Belange der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Amberg zuständig. „Der Austausch mit ihnen und die Arbeit in Netzwerken sind mir wichtig und erleichtern es, möglichen Handlungsbedarf besser zu erkennen“, erläutert sie. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Cerny wünschten auch Personalamtsleiterin Renate Preuß und Vorgängerin Bärbel Neumüller Nadine Gräml viel Erfolg für ihre künftige Aufgabe.

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