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Trinkwasserversogrung auch bei Stromausfall sichergestelltTrinkwasserversogrung auch bei Stromausfall sichergestellt

Um ein sicheres Weiterfunktionieren der Wasserversorgung Ambergs im Blackout-Fall zu gewährleisten wurde vom Team der Stadtwerke Amberg ein entsprechendes Notfallkonzept entwickelt, neue Notstrom-Aggregate angeschafft und entsprechende bauliche Maßnahmen getätigt.

Die Trinkwasserversorgung Ambergs beruht im Wesentlichen – wie allgemein üblich – auf einem strombasierten System von Pumpen und Wasseraufbereitungsanlagen, weshalb vorbeugende Maßnahmen für den Ausfall der regulären Stromversorgung zu treffen sind.
Nun wurde erneut in Form eines Testszenarios die Zuverlässigkeit der Notversorgung im Praxistest überprüft. Ziel der Aktion ist es, die unterbrechungsfreie Wasserversorgung mittels Notstromversorgung für den gesamten Netzbereich der Trinkwasserversorgung Ambergs zu gewährleisten. Sachkundige Unterstützung erhalten die Stadtwerke Amberg hierbei durch den Katastrophenschutz der Stadt Amberg, die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk der Stadt Amberg, die schon in einem sehr frühen Stadium mit in die Planungen einbezogen wurden

Dr. Prechtl

“Wie wichtig im Katastrophenfall eine weiterhin funktionierende Trinkwasserversorgung und damit auch Abwasserversorgung der Bevölkerung ist, wurde den Stadtwerken Amberg bereits im Jahr 2014 und 2018 vom Katastrophenschutz der Stadt Amberg bestätigt. Auch die Feuerwehr hätte im Einsatzfall sonst sehr große Probleme Löschwasser bereit zu stellen. Als 100% Tochterunternehmen der Stadt Amberg stellen wir uns sehr gerne dieser Herausforderung und nehmen diese sehr ernst, was unser heutiger dritter Praxistest beweist.”

Prof. Dr. Stephan Prechtl
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Ein flächendeckender Blackout ist durch die zunehmende Vernetzung/Digitalisierung, verbunden mit steigenden IT-Risiken/Hackerangriffen, oder auch die verstärkte fluktuierende Energieerzeugung nicht auszuschließen. Um für einen dennoch im Bereich des Möglichen liegenden, längerfristigen, flächendeckenden Stromausfall gewappnet zu sein, wurde von den Stadtwerken Amberg deshalb bereits in den Jahren 2014 und 2018 die Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung als lebenswichtige Aufgabe in einem solchen Szenario identifiziert und erste Live-Tests durchgeführt.

Blackout-Test_Anschluss des Stromaggregates im Wasserwerk der Stadtwerke Amberg - ein spannendender Moment.

"Außer einem Cyberangriff auf kritische IT-Infrastrukturen ist für mich ein flächendeckender Stromausfall mit der am wahrscheinlichsten, auftretende Fall. Unsere Abhängigkeit von Strom in allen Bereichen des täglichen Lebens nimmt ständig zu. Sollte wirklich einmal der Strom für längere Zeit ausfallen, werden wir an vielen Stellen großen Einsatzbedarf für alle Hilfsorganisationen haben. Da ist es ein großer Glücksfall, wenn unsere Stadtwerke es schaffen, ohne zusätzliche Unterstützung die Trinkwasser- und die Löschwasserversorgung im Stadtgebiet aufrecht zu erhalten. Dann kann sich unsere Führungsgruppe um die anderen Themen zur Bewältigung der Katastrophe kümmern und die meisten Menschen können sich in ihrer eigenen Wohnung für eine gewisse Zeit selbst versorgen."

Dr. Bernhard Mitko, Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) der Stadt Amberg

Auch wenn im Katastrophenfall, wie einem länger andauernden, flächendeckenden Blackout die Stadtwerke Amberg nur auf Weisung des Katastrophenstabes tätig werden dürfen, haben sie sich bereits 2014 und 2018 als verantwortungsbewusstes Versorgungsunternehmen mit der Thematik “Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung” intensiv beschäftigt.

Die Trinkwasserversorgung Ambergs beruht im Wesentlichen – wie allgemein üblich – auf einem strombasierten System von Pumpen und Wasseraufbereitungsanlagen, weshalb vorbeugende Maßnahmen für den Ausfall der regulären Stromversorgung zu treffen sind.

Die durchschnittliche jährliche Unterbrechungsdauer je Kunde (SAIDI-Wert) in der Stromversorgung/Niederspannunglag im Jahr 2020 unter 0,21 Minuten und damit sehr deutlich unter dem durchschnittlichen Wert in Deutschland.

Für die Versorgung ihrer Kunden sind die Stadtwerke Amberg aber auch auf das vorgelagerte Netz und die Übertragungsnetze angewiesen.

Es gestaltet sich in den letzten Jahren immer aufwändiger, die Energieversorgung sicher zu stellen. Die Stabilisierung der 50 Hertz-Frequenz im Stromnetz, die von großer Bedeutung für eine sichere Energieversorgung der Verbraucher ist, wird immer schwieriger. Dies führt zu einer zunehmenden Anzahl von Eingriffen in den Netzbetrieb auf Seiten der Übertragungsnetzbetreiber.

Morgen-Briefing beim Blackout Test der Stadtwerke Amberg mit allen Beteiligten: Teilnehmer wie Polizeiinspektion Amberg Klaus Brunner, Freiwillige Feuerwehr Amberg Heinrich Scharf, Sebastian Schindler, Stefan Dietz, Karl Diepold, Zivil- u. Katastrophenschutz Andreas Pfauntsch für die Stadt Amberg und für den Landkreis Matthias Viehauser, Elisabeth Keck Amt für Ordnung und Umwelt der Stadt Amberg, Technisches Hilfswerk Amberg Bastian Hollweck u. Wolfgang Dietrich, Bundeswehr: Stephan Koller Beauftragter f. d. zivilmilitärische Zusammenarbeit mit den Behörden, Franz Anton Sertl Hauptmann, Franz Tremmel Hauptmann, Christian Horvatz Hauptfeldwebel, Gerald Weber Technischer Leiter Klinikum St. Marien Amberg, Jochen Liebl Wasserwart Gemeinde Ammerthal, Georg Zintl Wasserwart Gemeinde Poppenricht, die Stadtwerke Cham: Harald Jucht, Johannes Hierold, Harald Bauer sowie ein großes Stadtwerke Amberg-Team, Geschäftsführer Prof. Dr. Stephan Prechtl (2.v.l.) und Technischer Leiter/Prokurist Martin Malitzke (1.v.l.) sowie 1. Bürgermeister der Stadt Amberg Martin J. Preuß begrüßen alle Teilnehmer und wünscht zur sicheren Wasserversorgung aller ein gutes Gelingen.

"Wer schon mal von einem Wasserrohrbruch betroffen war, weiß um die unangenehmen Folgen, wenn kein Trinkwasser mehr aus der Leitung kommt: In Bad oder Küche geht nichts mehr; genauso bedeutsam ist eine gesicherte Wasserversorgung aber auch für das öffentliche Leben. Darum kümmern sich die Stadtwerke Amberg einmal mehr im heutigen Praxistest, um gut auf eventuelle Krisensituationen vorbereitet zu sein. Danke an unsere Stadtwerke und alle unterstützenden Akteure!"

Martin J. Preuß, 1. Bürgermeister Stadt Amberg

"Die aktuelle politische Lage zeigt uns drastisch, wie wichtig die krisensichere Auslegung von Versorgungssystemen sein kann. Vor diesem Hintergrund sehen wir unseren Live-Test als wichtigen Beitrag für die Versorgungssicherheit in Amberg!"

Dipl. Ing. (FH) Martin Malitzke Prokurist u. technischer Leiter Netze & Erzeugung Stadtwerke Amberg Versorgungs GmbH
Ohne Stromaggregat nach einem Blackout gibt es auf Dauer kein Wasser. Der Schalter wird hier umgelegt und es funktioniert! V.l.n.r.: Stadtwerke Amberg-Mitarbeiter Strom-Netze Stefan Gruber , Wassermeister Thomas Lotter und Strom-Netze Josef Eichenseer
Bilder: Karoline Gajeck-Scheuck
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Fake-E-Mails: Stadtwerke warnen vor Falschinformationen.Fake-E-Mails: Stadtwerke warnen vor Falschinformationen.

In den vergangenen Tagen sind vermehrt gefälschte Emails mit Absender “Stadtwerke Amberg” aufgetaucht. Die Stadtwerke selbst warnen nun vor diesen Mails und erklären, wie man echte von falschen Mails unterscheiden kann.

In den Fake-E-Mails wird der Empfänger unter Vortäuschung falscher Tatsachen dazu aufgefordert, einen Link zur Ansicht einer (erhöhten) Abschlagsmitteilung zu öffnen. Falls Kunden:innen Mails mit dem Betreff „Rechnung! Kundennummer: XXXXX mit Anlagen“ von unbekannten Absendern erhalten, sollten Sie diese auf keinen Fall öffnen.

"Die Stadtwerke Amberg stehen seit vielen Jahren für eine sichere und zuverlässige Versorgung ihrer Kunden. Kunden-E-Mail bezüglich Rechnungen und Abschlägen werden immer mit dem Absender der Stadtwerke Amberg „kundencenter@stadtwerke-amberg.de“ versendet."

Karoline Gajeck-Scheuck

Karoline Gajeck-Scheuck, Stadtwerke Amberg

Sind sich Kunden nicht sicher, stehen die Mitarbeiter:innen des Servicecenters der Stadtwerke Amberg für Fragen unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 603-5555 zur Verfügung.

Beispiel einer solchen Mail.

Außerdem wird betroffenen Kunden dingend empfohlen, verdächtige Vorfälle bei der Polizei oder auch beim Verbraucherschutz bzw. bei der Kartellbehörde zu melden!

Das BKA erklärt den Hintergrund solcher Mails


Gestohlene digitale Identitäten wie Passwörter, E-Mail-Adressen oder Bankdaten sind häufig Ausgangspunkt weiterer Straftaten. Um an diese digitalen Identitäten zu gelangen, setzen Cyberkriminelle oft auf Spam- und Phishing-Mails mit maliziösen Inhalten, das heißt mit Schadsoftware versehene Anhänge. Die versendeten E-Mails sollen dabei die Opfer zum Herunterladen oder anklicken der Schadsoftware verleiten. Cyberkriminelle nutzen, um ihre Kampagnen besonders effektiv zu gestalten, daher aktuelle Themen als Narrativ oder täuschen vor, von einer Behörde oder gar einem bekannten Mail-Kontakt zu stammen.

Das können Sie tun
  • Sorgen Sie dafür, dass Betriebssystem, Browserversion, Firewall und Anti-Viren-Software Ihrer Geräte stets auf dem neuesten Stand sind, indem Sie Ihre Soft- und Firmware regelmäßig aktualisieren.
  • Führen Sie regelmäßig Datensicherungen auf Ihrem System durch. Legen Sie diese Sicherungen (Back-ups) auf externen Datenträgern ab, die ansonsten nicht mit Ihrem Rechner verbunden sind.
  • Laden Sie Programme nur aus Originalquellen, Apps nur aus legalen App-Stores herunter. Führen Sie vor der Installation eine Überprüfung mit Anti-Viren-Software durch.
  • Öffnen Sie Anhänge und folgen Sie Links nur, wenn diese aus vertrauenswürdiger Quelle stammen.
  • Rufen Sie keine Webseiten unseriöser Anbieter auf.
  • Sperren Sie Ihre Geräte und Nutzer-Accounts für Außenstehende durch den konsequenten Gebrauch effektiver Passwörter.
  • Arbeiten Sie bei Bank-Transaktionen mit der Zwei-Faktoren-Authentifikation.
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